Pressemitteilung

20.04.2015

Direktvermarktung von EE-Anlagen

Direktvermarktung von EE-Anlagen
Eine EE-Anlage speist unabhängig vom Bedarf Strom ins Netz ein. Dafür erhält ein Anlagenbetreiber staatlich zugesicherte Einspeisevergütungen. Verteilnetzbetreiber (VNB) haben hier eine eigene Technik zur Abregelung für das netzdienliche Einspeisemanagement installiert. Gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollen EE-Anlagen nur noch bedarfsgerecht Strom einspeisen; gekoppelt an den Strombörsenpreis und gesteuert durch Direktvermarkter. Diese müssen zur Erfassung und Steuerung auf die Anlagen zugreifen können. Zusätzlich muss meist mit eigener IT-Infrastruktur der Vorrang der Schaltung des VNB gewährleistet sein.

ACD stellt mit den Komponenten E-Tracker, ACDIPT-Server und ACD Grid-Manager eine sichere und wirtschaftliche IT-Lösung zur Verfügung, die mit dem zusätzlichen Erlös harmoniert. Mit dem E-Tracker und seinen zahlreichen Schnittstellen wird eine flexible Lösung für die Direktvermarktung installiert. Der E-Tracker wählt sich ins GSM Netz ein und verbindet sich mit dem ACDIPT-Server. Der ACD Grid-Manager kann die Einspeiseleistung nun regelmäßig abfragen. Wenn z. B. der Strompreis an der Börse extrem sinkt, weil ein Überangebot (v. a. durch Wind und Sonnenenergie) vorhanden ist, können die Anlagen abgeregelt werden. Dadurch sinkt die Belastung im Stromnetz und der Preis wird reguliert. Das geforderte Maß an Datensicherheit wird selbstverständlich gewährleistet.

Seit September 2014 nutzen erste Kunden erfolgreich die von ACD entwickelte Kommunikationslösung, um mit Viertel-Stundenwerten neue, realistische Prognosen zu erstellen und die Möglichkeit zu haben, jederzeit steuernd auf Einspeiseanlagen zuzugreifen. Dies ergibt eine weitere Optimierung am bisherigen Ablauf.