Pressemitteilung

21.08.2017

Mobiles Terminal M315 jetzt mit Medizinzulassung

Die Wunddokumentation und Wundüberwachung mit dem mobilen Terminal M315 und Imagis ist das erste Produkt in diesem Umfeld mit Medizinzulassung. Bei der mobilen Wunddokumentation wird zum einen der administrative Aufwand bei der Erfassung, Dokumentation und Archivierung von Wunden verringert. Zum anderen werden Vollständigkeit und die Qualität der Wunddokumentation deutlich verbessert.

Imagis-System als zugelassenes Medizinprodukt
Alle Anforderungen an ein Medizinprodukt, die seitens der Zulassungsbehörden an die Hard- und Software gestellt wurden, konnten erfolgreich umgesetzt werden. So wurde beispielsweise das komplette Gehäusedesign des M315 überdacht, um den hohen hygienischen Anforderungen Stand zu halten. Auch die bereits bestehende Imagis-Software wurde einer vollständigen Überarbeitung unterzogen. Optimiert wurden hier beispielsweise die gesamte Nutzerführung, das Design und die Software-Anpassung an das deutlich größere fünf Zoll Display des Handhelds. Und so wurde – zusammen mit der Re-Zertifizierung der ACD Elektronik GmbH nach ISO13485 – das neue Imagis-System im gesamten Haus auditiert und die Zertifizierung als Medizinprodukt konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Das Imagis-System ist das erste Medizinprodukt zur Überwachung und Dokumentation von Wunden am Markt. ACD tritt hierbei als Entwickler, Hersteller und Inverkehrbringer auf. Das mobile Terminal M315 – zusammen mit der Imagis-Software – kann mit der Zertifizierung nun einfacher in Krankenhäusern implementiert werden, da seitens der Kliniken oft zugelassene Geräte gefordert werden.

Mit der erfolgreichen Zulassung und diesem, in seiner Art einzigen, Medizinprodukt am Markt ist ACD ferner interessant für weitere, kundenspezifische Produkte: Entwicklung, Produktion und Zulassung von Medizingeräten erhalten Kunden bei ACD nun in vollem Umfang komplett aus einer Hand.

Und so funktioniert das Imagis-System
Die direkte Anbindung an Krankenhaus-Informationssysteme (kurz KIS) in Kombination mit dem mobilen Terminal M315 und der Imagis-Software verhindert Medienbrüche. Das mobile Terminal M315 verfügt über eine fünf Megapixel Autofokus-Kamera mit Beleuchtung sowie einen integrierten Ultraschallsensor zur Abstandsmessung. So können Wunden direkt vor Ort berührungslos fotografiert, vermessen und dokumentiert werden. Der integrierte Sensor sorgt für eine optische Distanzmessung, die die Vergleichbarkeit der Aufnahmen gewährleistet und die Wunde automatisch vermisst und berechnet. Somit steht einer einfachen Dokumentation und Überwachung von Wunden nichts mehr im Weg. Zur Erfassung sind keine weiteren Medien notwendig; Digitalkameras, Schablonen und Lineale fallen weg. Der gesamte Prozess ist deutlich weniger fehleranfällig und erfüllt alle geforderten Hygienestandards im Klinkbereich. „Imagis ermöglicht eine berührungslose und vollständige Wunddokumentation ohne dabei viel Zeit in Anspruch zu nehmen. Wir sind sicher, dass diese Lösung von den Kliniken gut angenommen wird“, erläutert ACD Geschäftsführer Andreas Zwißler.

Ausführliche Informationen zur mobilen Wunddokumentation Imagis finden Sie auf der Produktseite zu Imagis.